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Zu Gast in der Stadtbücherei Altenaam 8. April 2005 um 20:00 UhrAmir Shaheen
Keine Wendemöglichkeit – Amir Shaheen stellt seinen neuen Gedichtband in der Stadtbücherei
Altena vor Zum dritten Mal (nach 1997 und 2000) wird Amir Shaheen in der Stadtbücherei Alten zu Gast sein und seinen noch druckfrischen neuen Gedichtband „Keine Wendemöglichkeit“ vorstellen. Man kennt es aus dem Straßenverkehr: Keine Wendemöglichkeit – das meint Einbahnstraße, Sackgasse, keine Möglichkeit zur Umkehr, eine ausweglose Situation. Keine Wendemöglichkeit – das kann aber auch die Sicht nach vorne sein, nicht rückwärtsgewandt, sondern immer weiter schauen, den Blick vom Gestern abwenden und über das Heute hinaus in die Zukunft sehen, offen sein für das, was kommen mag, offen sein für das Leben, mithin das eigene. Keine Wendemöglichkeit – das ist sodann die Mahnung, nicht im Morast der eigenen Vergangenheit stecken zu bleiben und vor allem keine Zeit zu vergeuden: Diese beiden Pole bilden die inhaltliche Klammer für Amir Shaheens neuen Lyrikband, dessen Leitgedanke manche Texte mehr oder weniger bewußt, andere hingegen mehr oder minder explizit und mitunter sogar bis ins Wortwörtliche hinein verfolgen. In 58 Texten spürt Amir Shaheen ihm nach, indem er der einen, eher negativen, Sichtweise eine zweite, positive gegenüberstellt und die eher düstere Grundstimmung im ersten Teil des Buches im dritten Teil deutlich aufhellt und in ihr Gegenteil wendet. In komplementären Gedichten beleuchtet er dabei sowohl individuelle Erfahrungen als auch gesellschaftliche Entwicklungen. Eine assoziative Reflexion im mittleren Teil vereinigt beide Sphären in dichter lyrischer Prosa und bildet das Bindeglied zwischen den Abschnitten. Abermals fasziniert und überzeugt Amir Shaheen bei seinen gesellschaftlichen und zwischenmenschlichen Gegenwartserkundungen mit unverbrauchten Sprachbildern. Keine Wendemöglichkeit – das hat für Amir Shaheen und seine Lesung in Altena diesmal aber auch noch eine ganz besondere Bedeutung. Amir Shaheen, der in Altena aufgewachsen ist und 1985 am Burggymnasium Abitur gemacht hat, feiert im April zusammen mit seinen ehemaligen Mitschülern den 20. Jahrestag der Reifeprüfung. Was liegt da näher, als just zu diesem Zeitpunkt an vertrauter Stätte den neuen Band zu präsentieren und die Gedichte erstmals öffentlich zu lesen? Wer Amir Shaheen bereits in der Stadtbücherei erlebt hat, weiß, dass er seine Lyrik engagiert, lebendig und spannend, mitunter auch unterhaltsam und äußerst humorvoll darzubieten versteht. Wir freuen uns mit dem Autor auf diese besondere Premiere. Im Anschluß an die Lesung ist er gerne bereit, zwanglos über seinen berufliche Tätigkeit als Lyriker, Autor, Lektor und Herausgeber Auskunft zu geben. Amir Shaheen lebt in Köln und ist als Redakteur in einem Fachverlag beschäftigt. Daneben betreut er als freiberuflicher Lektor Autoren wie Karl Otto Conrady, Lutz Rathenow oder Stevan Tontic und hat 2003 zum Welttag des Buches maßgeblich das kreative Abenteuer „TEMPO – Das schnellste Buch der Welt“ konzipiert und organisiert. Wir freuen uns auf einen anregenden Abend mit Amir Shaheen und seinen neuen Gedichten in der Stadtbücherei Altena, am Freitag 8. April 2005, 20:00 Uhr. Amir Shaheens neuer Lyrikband „Keine Wendemöglichkeit“ erscheint im April im Verlag Landpresse, Weilerswist, 72 Seiten, Fadenheftung, Festeinband, ISBN 3-935221-48-7, 17,- Euro.
Vita Amir Shaheen geboren 1966 in Lüdenscheid, aufgewachsen im Sauerland, lebt in Köln. Langjährige Tätigkeit als Journalist für Printmedien und Fernsehen sowie als PR- und Werbetexter. Verlagskaufmann. Arbeitet derzeit als Redakteur in einem Fachverlag sowie freiberuflich als Lektor (betreute für den Verlag Landpresse unter anderem Lutz Rathenow: „Fortsetzung folgt – Prosa zum Tage“, 2004; Stevan Tontic: „Im Auftrag des Wortes – Texte aus dem Exil“, 2004; Chris Catlin: „Brudersuche. Roman“, 2004). Außerdem tätig als Autor und Journalist (Hamburger Abendblatt, JS-Magazin u. a.). 2003 maßgeblich beteiligt an Konzeption, Organisation und Durchführung des kreativen Abenteuers TEMPO – Das schnellste Buch der Welt, herausgegeben von der Stiftung Lesen in Zusammenarbeit mit dem Verlag Landpresse und dem Literaturhaus Köln am Welttag des Buches, 23. April 2003. Derzeit zusammen mit Axel Kutsch mit der Herausgabe einer neuen Anthologie mit Justiz-Gedichten befaßt (erscheint im Oktober 2005) sowie in die Erstellung eines Dokumentarfilmes für den WDR über Chris Catlins Roman „Brudersuche“ eingebunden (Sendetermin: 26.Mai 2005). Zahlreiche Veröffentlichungen seit 1989 sowie unzählige Lesungen und öffentliche Auftritte. Im Verlag Landpresse erschienen die Lyrikbände Das andere Ende der Schlaflosigkeit (2000) und Unterwegs an all den Stränden (1996). „Als starke
Begabung erweist sich Amir Shaheen. Er hat das Temperament, um der Lyrik als
Ausdruck von Subjektivität noch einmal oder wieder zu ihrem Recht zu verhelfen.
Er unternimmt das stürmisch bis zur Hemmungslosigkeit (wobei ein gewisses
Druckmachen und Übertreiben zum poetischen Geschäft gehören). In gewisser
Weise lebt da einiges von der US-Lyrik der 60er/70er-Jahre wieder auf, die großräumige
Redeweise von Autoren wie Frank O´Hara und Ferlinghetti; auch an den jungen R.
D. Brinkmann fühlt man sich erinnert. (...) Shaheen schreibt freie, großräumige
Rhythmen, er hat den nötigen Atem dazu. Er liebt kühne Metaphern, vermeidet
aber den hohen Stil. Die lyrische Ansprache ist direkt, manchmal roh und vulgär.
Poesie gegen den Strich, prosanah, doch genuin poetisch.“ Franz Norbert Mennemeier/neues rheinland, April 2001 Kontakt: Amir
Shaheen: T. 0221 – 31 87 13; E. amirshaheen@web.de Verlag Landpresse, T. 02254 – 33 47; E. info@landpresse.de; W.
www.landpresse.de
Amir Shaheen: Ausgewählte Projekte TEMPO – Das schnellste Buch der Welt Ein
kreatives Abenteuer am Welttag des Buches, 23. April 2003 herausgegeben
von der Stiftung Lesen in Zusammenarbeit mit dem Verlag Landpresse und dem
Literaturhaus Köln Von
Ende 2002 bis April 2003 war ich maßgeblich beteiligt an Konzeption,
Organisation und Durchführung. Das beinhaltete Autorenakquisition ebenso wie
das Projektmanagement. Etwa 50 Autoren waren aufgefordert, binnen zwei Stunden
einen Beitrag für das Buch zu verfassen, das anschließend lektoriert, gesetzt,
gedruckt, gebunden und von Köln aus zu Veranstaltungen u.a. in Berlin, Hamburg,
Stuttgart, Wiesbaden befördert wurde. Weltweites Presseecho incl. BBC und cnn;
Berichte am selben Abend in „heute journal“ und „tagesthemen“; Reinerlös
über 13.000,- Euro für Cap-Anamur. Jörg
Fauser zum 10. Todestag – Ein Abend mit Literatur und Musik, ARTheater,
Köln, 6. Dezember 1997 Auf
Anfrage/Bitte der Witwe Gabriele Fauser, die sich eine Gedenkveranstaltung auch
in Köln wünschte, habe ich diesen Abend zu Ehren des Schriftstellers Jörg
Fauser organisiert. Ich habe in den 90er Jahren vielfach über Fauser
publiziert (einen Beitrag im Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatt führt Lutz
Hagestedt in Kindlers Literaturlexikon an). Gewinnen
des Veranstaltungspartners (Kultur Köln30), Akquisition von Sponsoren (K.I.
Medien GmbH, Ullstein Verlag, Trikont), Auswahl und Einladung der Akteure (u. a.
Hans Werner Kettenbach, Jens Hagen), Konzeption, Organisation, Moderation der
Veranstaltung. Lektorat
des Romans „Brudersuche“ von Chris Catlin Verlag Landpresse, Weilerswist 2004, 2. Auflage 2005 Ein Engländer schreibt über einen Deutschen, der seiner Mutter auf deren Sterbebett das Versprechen gibt, die sterblichen Überreste seines im 2. Weltkrieg in Holland gefallenen Bruders heimzuholen. Das im Original in englischer Sprache verfaßte Buch „Fallen Brothers“ wurde u.a. von Severin Rast übersetzt bzw. bearbeitet und schließlich von mir für den Verlag Landpresse lektoriert. In enger Zusammenarbeit mit Chris Catlin habe ich die endgültige Fassung erstellt sowie den deutschen Titel kreiert. 60 Jahre nach Kriegsende trotz allem ein Buch mit heiklen Inhalten, das von den Lesern einhellig als spannend dargestellt wird. Eine Filmdokumentation für den WDR, Sendetermin 26. Mai 2005, wird derzeit vorbereitet; Mitwirkung am Filmkonzept.
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