Prange

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 Peter Prange

in der Stadtbücherei Altena zu Gast am
8.12.2006 um 20.00 Uhr

mit einer Lesung aus seinem neuen Buch

Werte. Von Plato bis Pop

Kostenbeitrag 6 Euro / 4 Euro

 

in der Stadtbücherei Altena zu Gast am
11.11.2005 um 20.00 Uhr

mit einer Lesung aus seinem neuen Roman

Miss Emily Paxton

Kostenbeitrag 6 Euro / 3 Euro

Pressebericht

 

 

in der Stadtbücherei Altena zu Gast am
7.11.2003 um 20.00 Uhr

mit einer Lesung aus seinem neuen Roman

Die Philosophin

Die Philosophin

Kostenbeitrag 5 Euro / 3 Euro

 

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Katerlöh, die am Abend vom Autor signierte Exemplare des Romans verkauft.

Peter Prange

Die Philosophin

Droemer Verlag, München

Seiten 650, Euro 22,90

ISBN 3-426-19590-9


Rezensionen:

Buch-Tipp der NDR 1 Welle Nord
"Die Philosophin" von Peter Prange
Der Herbst ist die Zeit, um sich einzukuscheln und gemütlich zu lesen. Hier finden Sie eine Auswahl besonders interessanter und schöner Neuerscheinungen.
Der historische Roman von Peter Prange führt uns zurück ins Jahr 1747. In der Metropole Paris tobt ein Glaubenskampf, der für immer die Welt verändert. Mittendrin die Kellnerin Sophie, die bald begreift, dass es auch um ihr persönliches Glück, ihr Recht auf Freiheit, Liebe und Glück geht.

Urteil Bayern 3
"Die Philosophin" ist ein packender historischer Roman. In dieser Zeit und an diesem Ort des Geschehens wurde das Denken der Menschen geprägt: die Philosophen um Diderot predigen, die Freuden auf Erden zu genießen, anstatt auf die Versprechungen im Jenseits zu warten.
An dieser Revolution in den Personen von Sophie und Diderot teilzunehmen ist ziemlich spannend. Und ein bisschen Geschichts-Unterricht kann man dabei auch nachholen...
[Bernd-Uwe Gutknecht] [September 2003]


Westdeutsche Zeitung

«Die Philosophin»: Praller Historienroman und Ideengeschichte


Die Philosophin  
Peter Prange: Die Philosophin

 

München (dpa) - Paris im 18. Jahrhundert: Sophie Volland arbeitet in einem Pariser Künstlercafe und lernt dort den Dichter und Philosophen Denis Diderot kennen. Dieser plant das gefährlichste Buch der Welt seit der Bibel: eine Enzyklopädie mit dem «Wissen der ganzen Menschheit». Sophie verliebt sich in Diderot. Sie traut sich aber nicht, ihre Liebe zu leben. Zu groß ist ihre Angst, wie ihre Mutter als Hexe auf dem Scheiterhaufen zu enden.

Diese Lebensgeschichte Sophies und ihrer Liebe zu Diderot stehen im Mittelpunkt des neuen historischen Romans von Peter Prange, «Die Philosophin». Es handelt sich um den zweiten Teil der von Prange geplanten «Weltenbauer-Trilogie». Der erste Teil, Pranges Erfolgsroman «Die Principessa» ist im barocken Rom der Kardinäle und Kurtisanen angesiedelt, der zweite entführt ins Paris des 18. Jahrhunderts. Der geplante dritte soll im 19. Jahrhundert spielen und sich mit den damaligen Lebensvorstellungen, vor allem des Glücks, auseinandersetzen, wie der Autor, der selber promovierter Philosoph ist, erläutert.

Sophie Volland, eine «geheimnisvolle Frau», war in der Realität Jahrzehnte lang an Diderots Seite, berichtet Prange, «ohne dass wir wissen, wer sie wirklich war». Von ihr geblieben seien nur die Briefe, die Diderot ihr schrieb. In Gestalt der «Philosophin», habe er versucht, «dieser Frau eine Identität und eine Geschichte zu geben».

Pranges «Philosophin» ist keine simple Liebesgeschichte vor historischer Kulisse: Detailgenau versucht der Autor die Lebensbedingungen der Menschen im Paris Ende des 18. Jahrhundert nachzuzeichnen. Sophies Lebensweg führt durch alle Schichten der Gesellschaft: Die Kellnerin heiratet den späteren Polzeipräfekten Antoine Sartine, der im Künstlercafé für die Polizei Philosophen und Bücherschreiber beobachtet. Nachdem Sophie ihren Mann verlassen hat, wird sie für kurze Zeit die Geliebte Diderots und schreibt Artikel für dessen Enzyklopädie. Nach dem Bruch mit ihm - Diderot hat den Kampf um die Enzyklopädie ihrer Liebe vorgezogen - führt ihr Weg an den Hof von Versailles. Hier begegnet sie, als Vorleserin der Marquise de Pompadour, dem obersten Zensor Frankreichs. In ihm findet sie einen unerwarteten Verbündeten im Kampf für Diderots Enzyklopädie, für deren Erscheinen sie sich auch noch nach der Trennung einsetzt.

Neben dieser anschaulichen Darstellung der Lebensbedingungen in verschiedenen Gesellschaftsschichten bringt der Roman dem Leser auch das Gedankengut der Aufklärung näher. Prange zeichnet hierzu den Kampf der Freidenker um die Enzyklopädie mit viel Liebe zum historisch Detail nach. Er berichtet auch von der Angst der Kirche und des maroden Regimes vor den Ideen der Aufklärer und wie sie mit Verhaftungen, Hausdurchsuchungen und Verbot von Büchern diesen Gedanken Einhalt bieten wollten.

Pranges Roman, der auf gut recherchierten historischen Fakten basiert, ist auf keinen Fall ein trocknes Geschichtsbuch, obwohl das Buch ein wenig Nachhilfe in Geschichte und Philosophie gibt. Denn der Autor würzt den Roman mit Beschreibungen von Vorlieben und Schwächen seiner Akteure. Seitenlang, bis ins kleinste Detail, beschreibt Prange beispielsweise Diderots amüsante Weibergeschichten mit seiner Frau und Maitresse. Geschildert werden auch Wutausbrüche Jean Jacques Rousseaus, die sein Stottern verstärkten. Und Anekdoten über berühmte Persönlichkeiten des 18. Jahrhundert reizen zum Lesen: So soll Casanova beim Betrachten einer Hinrichtung Geschlechtsverkehr mit einer Dame gehabt haben soll.

Peter Prange

Die Philosophin

Droemer Verlag, München

Seiten 650, Euro 22,90

ISBN 3-426-19590-9

 Autor:
Artikel vom 08.10.03 10:03

ekz Reutlingen

Autor(en) Prange, Peter
Hauptsachtitel ¬Die¬ Philosophin
Zusätze zum Sachtitel Roman
Verfasserangabe Peter Prange
Erscheinungsort München
Verlag Droemer
Erscheinungsjahr 2003
Umfang/Format 558 S. : Kt.; 22 cm
ISBN/Einband/Preis ISBN 3-426-19590-9 fest geb. : EUR 22.90
IK Historisches
ASB Zba
KAB R 11
SfB S
SSD ZAA
Untertitel Das Geistesleben des 18. Jahrhunderts ist der historische Hintergrund dieses Romans. Die Lebens- und Liebesgeschichte von Sophie Volland wird mit allen Verwicklungen ausführlich erzählt. Sie ist die Frau, die im Leben des französischen Philosophen Denis Diderot eine wichtige Position eingenommen hat.
Besprechung Im Leben des französischen Philosophen Denis Diderot hat es eine Frau gegeben, über die man bis heute nicht viel weiß. Ihr Name ist Sophie Volland. In diesem historischen Roman gibt Peter Prange (zuletzt 10/02) dieser Frau eine Identität und erfindet auf gut recherchiertem Hintergrund des 18. Jahrhunderts eine dramatische, in die Geistesgeschichte dieser Zeit verwickelte Liebesgeschichte zwischen Sophie und Denis Diderot. Das geistige Zentrum des Buches ist die Entstehung und der Kampf um die Veröffentlichung von Diderots Lebenswerk, dem Buch der Bücher, seiner Enzyklopädie. Dabei spielen Glaubenseifer, Intrigen, Zensur, Aufklärung und Aufruhr, personelle Verstrickungen und Verwicklungen am Hofe von Versaille eine wichtige Rolle. Sie werden auf 650 Seiten kolportagehaft, auch mit ein wenig Kitsch und Melodramatik in kenntnisreicher epischer Breite dargestellt. Der Roman ist ein unterhaltsamer historischer Schmöker, der einen Einblick in das vorrevolutionäre französische Geistesleben vermittelt. Breit einsetzbar.
Besprecher Kirsten Hattinger
ID 42/03
BA 11/03
ekz-Art.-Nr. LA 555.740.4

 

Mittwoch, 27.08.2003

Prange entführt ins Paris der Aufrührer
Schrieb mit "Die Philosophin" neuen Roman: Peter Prange.

Altena. Paris im Jahr 1747. Von Gott und den Menschen verraten, gerät Sophie in die riesige Hauptstadt des Königsreiches. Um zu überleben, arbeitet sie in einem Cafe´, einem Treffpunkt der Freidenker und Aufrührer... - Peter Prange hat mit der "Philosophin" den zweiten Teil seiner Weltenbauer-Triologie geschrieben.

 

Peter Prange, Jahrgang 1955, stammt aus Altena. Er promovierte nach dem Studium der Romanistik, Germanistik und Philosopie und lebt seit seinem Erfolg mit seinem deutsch-deutschen Familienroman "Das Bernstein-Amulett" als freier Schriftsteller in Tübingen. Erst im vergangen Jahr war er zu einer Lesung Gast in der Stadtbücherei.

Sein neues Buch erscheint beim Verlag Droemer. Es soll - pünktlich zu Pranges Geburtstag - am 22. September auf den Markt kommen -"...nach zwei Jahren einsamen Brütens", so der Autor.

Gegen Tyrannei

Worum geht es in "Die Philosophin"? Hatte Prange die "Principessa", seinen letzten Roman, im barocken Rom der Kardinäle und Kurtisanen angesiedelt, entführt "Die Philosophin" ins Paris des 18. Jahrhunderts. Dort, in der Hauptstadt der Aufklärung, spiele sich eine der spannendsten Geschichte der Neuzeit ab: Die Entstehung der Enzyklopädie von Diderot und d´Alembert - "ein Sturmgeschütz der Aufklärung gegen Tyrannei und Aberglauben", so Peter Prange in der Beschreibung seines neuen Romans. In dessen Zentrum steht Sophie, die Jahrzehnte lang an Diderots Seite lebt, "ohne dass wir wissen, wer sie wirklich war. Von ihr geblieben sind nur die Briefe, die ihr Diderot einst schrieb". In der Gestalt der "Philosophin", so Prange, habe er versucht, dieser Frau eine Identität und eine Geschichte zu geben.

Peter Prange erinnert daran, dass die Ideen der Aufklärung, "die uns heute so selbstverständlich wie Naturgesetze erscheinen", nicht vom Himmel gefallen sind: "Menschen wie Diderot haben buchstäblich ihr Leben riskiert, um sie zu verwirklichen."

27.08.2003    

Copyright: Westfälische Rundschau

 

Frühere Lesungen

War in der Stadtbücherei Altena zu Gast am
4.10.2002 um 20.00 Uhr

mit einer Lesung aus seinem neuen Roman

Die Principessa

Diese Lesung bietet die Buchhandlung Katerlöh in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei an. 

Rezensionen
Aus der Amazon.de-Redaktion
Der eine ist der strahlende Baumeister des neuen Rom: Gian Lorenzo Bernini (1598-1680), einer der begnadetsten Architekten und Bildhauer des Barock, ist ein weltgewandter und von Frauen umschwärmter Star seiner Zeit, ein Protegé des Papstes, dem wir neben vielem anderen den Bronzebaldachin im Kuppelraum der Peterskirche, den "Vierströmebrunnen" auf der Piazza Navona und die grandiosen Kolonnaden des Petersplatzes verdanken. Der andere ist sein ewiger Konkurrent: Francesco Borromini (1599-1667), ein introvertierter Getriebener, der auf der Suche nach Perfektion einen neuen Baustil kreiert und doch immer im Schatten seines überlebensgroßen Zeitgenossen steht.

Um die anfängliche Freundschaft und spätere bittere Feindschaft dieser beiden Protagonisten des barocken Rom spinnt Peter Prange eine Geschichte, in der es -- natürlich -- um eine Frau geht. Die junge, lebenshungrige Engländerin Clarissa kommt in die Ewige Stadt, die ihr bald zu Füßen liegt. Die oberen Gesellschaftsschichten erliegen schnell dem natürlichen Charme und unverdorbenen Liebreiz der Principessa, wie sie hier nur noch genannt wird. Darunter die beiden Freunde Bernini und Borromini, die noch am Anfang ihrer Karrieren stehen und als viel versprechende Künstler gerade Aufnahme in diese Kreise finden. Beide verlieben sich in Clarissa und werden bald zu Rivalen nicht nur um die schöne Frau, sondern auch um Aufträge, Reputation und Ruhm. Die jungen Männer werden zu Konkurrenten in einem Spiel, das einen tödlichen Ausgang nehmen wird.

Pranges opulentes Werk entfaltet ein Panorama der Ewigen Stadt in der gerade in architektonischer und künstlerischer Hinsicht bewegten Epoche des Barock. Das mit viel (kunst-)historischem Sachverstand geschriebene und dabei doch nie trockene, sondern sehr lebendige, abwechslungsreiche und spannende Buch ist mehr als ein historischer Roman nach dem gängigen Erfolgsschema Liebesgeschichte vor historischer Kulisse: Es ist zugleich ein anregender Versuch über die Ursachen der Feindschaft der beiden größten Architekten ihrer Zeit. --Christoph Nettersheim

Kurzbeschreibung
Im Rom der Kardinäle und Kurtisanen erlebt Clarissa eine Welt verwirrender Gegensätze: von Glanz und Elend, Chaos und Größe, Freizügigkeit und Sittenstrenge. Schnell gerät sie in den Bann dieser faszinierenden Welt, in der die Künste zu nie geahnter Blüte gelangen. Vor allem aber gerät die Principessa, als die Clarissa inzwischen in der ersten Gesellschaft Roms bekannt ist, in den Bann zweier junger Baumeister, die kometengleich ihren Aufstieg feiern. Denn Clarissas Geschichte ist zugleich die Geschichte der berühmtesten Architekten ihrer Zeit: Lorenzo Bernini (1598–1680) und Francesco Borromini (1599–1667). Der eine von brillanter, weltgewandter Eleganz, Liebling der Frauen und Favorit des Papstes; der andere ein in sich gekehrter Mann, ein Getriebener auf der Suche nach Vollkommenheit. Gemeinsam wollen sie das neue Rom errichten. Doch die Liebe zu Clarissa verwandelt die zwei Freunde in erbitterte Feinde. 
Quelle: www.amazon.de

Eintritt 5 Euro / 3 Euro

 

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