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Ulla Lenze
in der Stadtbücherei Altena zu Gast für Schülerinnen
und Schüler ab 14 Jahren am Eintritt frei PLAKAT Die Autorin liest aus ihrem Roman SCHWESTER UND BRUDER und steht anschließend für Fragen und Diskussion zur Verfügung.
Lenze, Ulla:
Schwester und Bruder Ein Mann erblindet nach der Rückkehr von einer Indienreise ohne jeden pathologischen Befund. Seit Indien ist er durch die Begegnung mit einem Wandermönch von einer mystischen Idee besessen. Heilung ist nur denkbar, wenn er noch einmal nach Indien fährt und den Mönch findet.
Homepage der Autorin Biografie und Textauszüge beim Kultursekretariat Wuppertal
Portrait der Autorin bei Lyrikwelt.de
Buchbesprechungen aus Perlentaucher.de aZweifellos erzählt dieses Debut eine ungewöhnliche Geschichte über ein Geschwisterpaar. Der Bruder erblindet nach der Rückkehr von einer Indienreise ohne jeden pathologischen Befund. Seit Indien ist er durch die Begegnung mit einem Wandermönch von einer mystischen Idee besessen. Heilung ist nur denkbar, wenn er noch einmal nach Indien fährt und den Mönch findet. Daraufhin führt seine patente Schwester ihren blinden Bruder widerwillig durch das fremde Land, die fremde Kultur und Religion. Die Strapazen der Reise führen beide an den Rand ihrer physischen Existenz. Dabei offenbaren sich weit zurückliegende Verletzungen, Hass und Schuld zwischen den Geschwistern. Die Story und die Gründe für die frühe Geschwisterentzweiung sind im Roman ziemlich dünn geraten. Beeindruckend ist jedoch die souveräne Handhabung der unterschiedlichen Erzählebenen von Traum, Realität, Kindheitserinnerungen und den seltsamen Erlebnissen in Indien. Vieles bleibt nur Andeutung und durch das Mystische rätselhaft. Das muss man mögen.
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