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Walter Gödde Pressebericht zur Ausstellung "Objekte" (21.11.-23.12.02) In der Stadtbücherei
Altena zu Gast am "Schneckliche
Zeiten" Bilder und Texte Bei der Ausstellung "Schneckliche Zeiten - Bilder und Texte" handelt es sich weitgehend um Kombinationen von Bildern und eigenen Gedichten. Die Texte - sowohl die schon veröffentlichten als auch die erstmals öffentlich präsentierten - sind zumeist schon etliche Jahre alt. Bei den Bildern dazu handelt es sich um Radierungen aus dem Jahr 1984, Tuschezeichnungen aus dem Jahr 1982 (die jetzt überarbeitet wurden) und am PC entstandene Illustrationen aus 2002. Neben illustrierten Gedichten sind kleine Geschichten zu Bildern (Karikaturen) zu sehen, die alle 2002 entstanden sind. Nur wenige Bilder erlauben sich, ohne Worte oder Titel auszukommen. Obwohl die meisten meiner Gedichte sehr ernst gemeint sind, werden sie bei dieser Ausstellung in der Minderheit bleiben, weil ernste Texte weniger leicht zu illustrieren sind als solche mit einem Augenzwinkern. Meine Bilder und Texte sollen erfreuen, unterhalten, eine ernste Situation beschreiben, Widerspruch oder Zustimmung auslösen, zumindest den Betrachter für einen Augenblick aus seinem Alltag heraustreten lassen. Die Ausstellung ist bis zum 28.2.03 in der Stadtbücherei zu sehen.
Vita: 1944 in Plettenberg geboren, 1968 - 2002 Lehrer in Iserlohn-Letmathe (Hauptschule, Realschule), seit der Pensionierung Studium an der FH Südwestfalen (Bio- und Nano-Technologie) langjährig ehrenamtlich tätig als Sachkundiger Bürger im Kulturausschuss, des Märkischen Kreises und als Bereitschaftsführer des DRK Letmathe. Gedicht- und Prosaveröffentlichungen in Zeitungen, Literaturzeitschriften, zwei Anthologien zum "Literaturpreis Umwelt des Landes NRW" und zum "Gladbecker Satirepreis". Lesungen, u.a. im WDR in der Sendereihe "Lyrik in Nordrhein-Westfalen" 2002 Einzelausstellungen in Iserlohn-Letmathe, Iserlohn-Oestrich und Altena Einladung zu einer Einzelausstellung im Rahmen der "Deutschen Woche 2003" der Universität Braga (Portugal)
Iserlohner Kreisanzeiger 19.07.02 Arbeiten voller Sinn, Unsinn und Hintersinn Walter Göddes höchst amüsante Ausstellung in der Sparkasse LETMATHE. (kör/rd) , "Was andere wegwerfen oder auf der Straße fallen lassen, alltägliche Dinge, die eine interessante Struktur, Form oder Farbe haben, ordne ich neu, ergänze oder verändere sie mit dem Computer zu Bildern mit einer neuen Bedeutung -oder ich baue daraus Objekte voller Unsinn, Sinn, Hintersinn" So beschreibt Walter Gödde sein künstlerisches Wirken. Eine Auswahl seiner frechen, skurrilen Bilder und Collagen ist bis zum 4. September in einer Ausstellung in der Kundenhalle der Sparkasse an der Hagener Straße zu sehen. Der 1944 in Plettenberg geborene Gödde war seit 1968 Lehrer in Letmathe; erst an der Volksschule Grüne, dann an der Hauptschule Berliner Allee und schließlich an der Realschule Letmathe. Erst in dieser Woche wurde er aus dem aktiven Schuldienst in den Ruhestand verabschiedet. Sinn fürs Gemeinwohl bezeugte er mit seinen ehrenamtlichen Tätigkeiten als Sachkundiger Bürger im Kulturausschuss des Märkischen Kreises und als Bereitschaftsführer des DRK Letmathe. Darüber hinaus zeugen seine Gedicht-und Prosaveröffentlichungen in Zeitungen, Literaturzeitschriften, einer Anthologie und im WDR, von einer wachen und durchaus kritischen Auseinandersetzung mit seiner Umwelt. Jüngstes Ergebnis ist der literarische Exkursionsbericht der Ausstellung "Abbabach und Baarbach - von der Quelle bis zur Mündung", ein Gemeinschaftsprojekt der VHS, der Stadtinformation und des Umweltamtes der Stadt Iserlohn. Das Anliegen der jetzigen Ausstellung bringt Walter Gödde so auf den Punkt: „Meine Arbeiten sollen erfreuen, unterhalten, Widerspruch oder Zustimmung auslösen, zumindest den Betrachter für einen Augenblick aus seinem Alltag heraustreten lassen." Walter Göddes verblüffender Blick fürs Detail, sein feinsinniger und respektloser Humor, die Freude am Experimentieren sind die Zutaten zu seinen Arbeiten. Seien es nun die am PC mittels Scanner entwickelten Bildkompositionen oder die Kleinobjekte, die in Vitrinen zu sehen sind; sie alle zeugen vom Einfallsreichtum und der künstlerischen Eigenständigkeit des Autodidakten. Die treffenden Titel der Werke wirken manchmal wie das berühmte Tüpfelchen auf dem i. Wer nur eines der Bilder oder Objekte betrachtet, ist so fort gefangen und will sich die anderen nicht entgehen lassen. Deshalb Vorsicht: Wer es eilig hat, sollte um die Ausstellung einen großen Bogen machen.
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