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Infos von Diana Johanns Manchmal ist es schon etwas ärgerlich: da hat Paul Maar so viele Geschichten für Kinder geschrieben und alle fragen nur nach dem Sams. Aber immerhin wurde das erste Sams-Buch schon vor fast 30 Jahren verkauft! Inzwischen gibt es vier Bücher über das Sams, einen Film und ein neues Buch wird bald erscheinen. Paul hat auch die Bilder zu den Geschichten gezeichnet und das Drehbuch für den Film geschrieben. Das ist eine Menge Arbeit. Da hat Paul kaum Zeit, um selbst zu lesen. Dabei war er schon als Junge ein richtiges Lesekind. Doch als Paul lesen lernte, war gerade der Krieg vorbei und es gab nur wenige Bücher für Kinder. Geboren wurde Paul am 13. Dezember 1937 in Schweinfurt. Seine Mutter starb sehr früh und Paul wohnte bei seinem neuen Großvater in Theres/Unterfranken. Da es bei ihm zu Hause außer einem Märchenbuch der Gebrüder Grimm keine Kinderbücher gab, lieh sich Paul Bücher aus der Bibliothek aus. Allerdings gab es auch hier nur Bücher für Erwachsene. Obwohl Paul nicht alles verstand, las er soviel wie möglich. Er schrieb auch eigene Sachen für die Schülerzeitung seiner Schule. Nach dem Gymnasium studierte Paul Malerei und Grafik und arbeitete als Bühnenbildner in einem Theater. Eines Tages kam der Intendant und beklagte sich, dass es keine neuen Theaterstücke für Kinder gäbe. Sie hätten schon dreimal „Dornröschen“ und zweimal „Die sieben Geißlein“ gespielt und die Kinder wollten etwas Neues sehen. Da setzte sich Paul hin und schrieb sein erstes Theaterstück für Kinder: „König in der Kiste“. Paul malte aber nicht nur die Kulissen für die Theaterbühne, sondern arbeitete auch zehn Jahre als Kunsterzieher und schrieb Texte für Erwachsene. Erst als er seine Frau Nele geheiratet und eigene Kinder hatte, dachte er sich Geschichten für Kinder aus. Sein erstes Kinderbuch: „Der tätowierte Hund“ wollte Paul gern selbst illustrieren, aber der Verlag war dagegen. Doch als das Buch ein Erfolg wurde, durfte er endlich auch die Bilder zu seinen Geschichten zeichnen. 1973 erschien das erste Buch um Herrn Taschenbier und das Sams. Weil Paul selbst immer ein bisschen schüchtern war, dachte er sich einen Mann aus, der auch schüchtern ist. Und er erfand ein Wesen, das furchtlos und lustig war: das Sams. Über 20 verschiedene Entwürfe des Sams zeichnete Paul, bis seine Kinder mit dem Aussehen zufrieden waren. Lustig ist auch die Geschichte der Wunschpunkte: eigentlich wollte Paul Sommersprossen zeichnen. Aber er hatte nur einen blauen Buntstift. Also malte er die Sommersprossen blau aus und erfand so die Wunschpunkte. Außer den Sams-Büchern hat Paul noch etwa 40 Kinderbücher ebenso Theaterstücke, Kindermusicals und Drehbücher für das Fernsehen geschrieben und viele Preise dafür erhalten. Seine Bücher sind in 20 Sprachen übersetzt worden. Wenn er Freizeit hat, liest er, hört Musik und spielt Tischtennis. Seine Kinder sind schon erwachsen und haben eigene Kinder. Seine Tochter Anne schreibt auch Kinderbücher. Übrigens: am liebsten mag Paul Maar seine Bücher: „Lippels Traum“, „Anne will ein Zwilling sein“, „Die Geschichten vom kleinen Känguruh“ und „In einem tiefen dunklen Wald.“ Alle Sams-Bücher: Eine Woche voller Samstage Am Samstag kam das Sams zurück Neue Punkte für das Sams Ein Sams für Martin Taschenbier und das Buch zum Film: Das Sams wird Filmstar Mehr zu Paul Maar findet ihr unter: http://www.stuttgart.de/chilias/literatur/aut_m-r/maar_p/1maar.htm |
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